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Digital Health: Nutzen schaffen, Akzeptanz gewinnen

Ergebnisse des Innovationsprojekts NADI

Die Betriebskrankenkassen zeigen mit dem Projekt NADI, wie digitale Anwendungen im Versorgungsalltag ankommen: nutzerzentriert, interoperabel und mit messbarem Mehrwert.

Zwei Ärztinnen und Ärzte betrachten gemeinsam ein Tablet
© Vitaly Gariev / Unsplash

Ausgangslage

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran, doch die Akzeptanz bei Versicherten und Leistungserbringern bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Betriebskrankenkassen setzen sich für Anwendungen ein, die einen spürbaren Nutzen stiften.

Die elektronische Patientenakte ist dabei der zentrale Baustein. Sie muss einfach zu bedienen und in den Versorgungsalltag integriert sein.

Der BKK Dachverband hat dazu ein Positionspapier vorgelegt, das konkrete Vorschläge für die nächsten Schritte enthält.

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Quelle: jawed / YouTube · Datenschutzhinweise

Forderungen der Betriebskrankenkassen

Erstens braucht es verbindliche Standards für den Datenaustausch. Zweitens müssen Versicherte die Hoheit über ihre Daten behalten. Drittens sollten digitale Anwendungen nach ihrem Nutzen bewertet werden.

Interoperabilität

Ohne gemeinsame Schnittstellen bleibt jede Anwendung eine Insel.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss den Menschen dienen.

Anne-Kathrin Klemm, Vorständin BKK Dachverband
  • 1,2

    Mio.

    Auszubildende in Deutschland (1)

  • 475

    Tsd.

    begannen im Jahr 2024 eine Lehre (2)

  • 59

    %

    haben gesundheitliche Probleme, die mit der Arbeit zusammenhängen (3)

  • 69

    Tsd.

    Ausbildungsstellen blieben 2024 unbesetzt (4)

Was ist die ePA?

Die elektronische Patientenakte bündelt Befunde, Medikationspläne und Arztbriefe an einem Ort.

Wer hat Zugriff?

Versicherte entscheiden selbst, welche Leistungserbringer welche Dokumente sehen dürfen.

Fazit

Digitalisierung gelingt, wenn Nutzen, Datenschutz und Interoperabilität zusammen gedacht werden.

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