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Morbi-RSA: Warum der Finanzausgleich reformiert werden muss

Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich verteilt Milliarden – und setzt falsche Anreize.

Taschenrechner und Stift auf Unterlagen
© Mediamodifier / Unsplash

Worum es geht

Der Morbi-RSA soll Krankenkassen mit vielen kranken Versicherten einen fairen Ausgleich verschaffen. Rund 300 Milliarden Euro fließen jährlich durch den Gesundheitsfonds.

Doch das System ist komplex geworden. Hunderte Krankheiten, Zuschläge und Sonderregeln machen es selbst für Fachleute schwer durchschaubar.

Kritiker bemängeln seit Jahren, dass die Zuweisungen nicht die tatsächlichen Kosten abbilden. Einzelne Kassen profitieren systematisch, andere verlieren.

Der BKK Dachverband hat dazu eine Reihe von Reformvorschlägen vorgelegt, die den Ausgleich treffsicherer machen sollen.

Dazu gehört ein Regionalfaktor, der die unterschiedlichen Versorgungskosten zwischen Stadt und Land berücksichtigt.

Die Vorschläge im Einzelnen

Erstens soll die Zahl der berücksichtigten Krankheiten begrenzt werden. Zweitens braucht es eine wirksame Manipulationsbremse.